Serena Valentino – Werwölfe: wie sie leben- wer sie sind

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Beschreibung

Du stehst an der Schwelle zur Verwandlung, bereit, in die Welt der Werwölfe einzutreten: wild, ungebunden und frei von menschlichen Zwängen. Jetzt, da du dich für diese Existenz entschieden hast, erwartet dich eine Vielzahl von neuen Erfahrungen: eine Welt voller übernatürlicher Kräfte, voller Verbündeter, voller Feinde Du lebst in der Gegensätzlichkeit, zwischen Schönheit und Schrecken, zwischen Wildheit und Anmut. In diesem Buch erfährst du alles über die Geheimnisse deiner neuen Welt: von den traditionellen Methoden der Verwandlungen bis zu verschiedenen Werwolftypen bis zum Umgang mit deinen neuen Kräften. So wirst du langsam lernen, deine menschliche und deine wölfische Existenz in Einklang zu bringen.

Das Buch ist in drei Bereiche gegliedert. Im ersten geht es darum, wie der Leser zu einem Werwolf wird. Im zweiten kann er sich darüber informieren, wie er sich an die Gesellschaft anpasst, um nicht aufzufallen und wie man eine ordentliche Werwolfparty schmeißt. Der dritte Abschnitt befasst sich mit Werwölfen in der Literatur und in Filmen, Serien, Comics etc.

 

Bewertung

Ähm ja… so in etwa gestaltet sich das ganze Buch. Es beinhaltet zwar sehr viele für Kinder aufbereitete Informationen über Werwölfe, doch einige dieser „Fakten“ sind einfach nur lächerlich. Beispielsweise werden hier verschiedene Spezies von Werwölfen dargestellt, u.a. der Sportwolf… Klar, ein Werwolf, der Sport treibt, ist eine eigene Spezies. Ebenso werden die Gestaltwandler aus Twilight als Beschützerwölfe dargestellt… und das sind nur ein paar Beispiele. Anstatt die Fakten über ein Fabelwesen ordentlich zu präsentieren, will das Buch dem Leser weismachen, das er sich tatsächlich in einen Werwolf verwandeln kann. Mit hilfreichen Tipps für die Kids: Kauf dir eine Farm, um immer genug Fleisch zu haben, damit du niemanden anfällst. Alles klar.

Das interessanteste waren die Film-, Buch- und Serientipps, wobei die Altersgruppe, für die dieses Buch ist, diese noch gar nicht schauen darf. Empfehlung der Autorin: Frag doch deinen Alphawolf. Mal davon abgesehen, dass ein Großteil des Inhalts irgendwie ziemlich blöd herübergebracht wird, ist das Buch schön anzuschauen. Die Bilder sind sehr schön und laden wohl das ein oder andere Kind zum Schmökern ein. Abgerundet wird das Ganze durch Tests wie etwas „Welcher Werwolftyp bist du?“ oder „Wie würde dein innerer Wolf seine Wohnung gestalten“

Fazit: Da muss es doch noch was Besseres geben. Ich halte die Augen offen. Im Vampirsachbuchsektor für Kinder gibt es doch auch Bücher, die dem Leser nicht weismachen wollen, dass er selbst so ein Wesen werden kann. Schön anzusehen mit tollen Bildern, mehr aber auch nicht.

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Rezension von LadyAnubis ~ März 2011
Habe das Buch auf Deutsch gelesen

Deutschland USA
Verlag: arsEdition Templar Publishing
Erscheinungsdatum: 2010 2010
Seiten: 144 144
ISBN: 978-3760765358 978-1848771949

US Cover

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Paul van Loon – Das Vampirhandbuch

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Beschreibung

Das Vampirhandbuch ist ein Sachbuch für Kinder und beschreibt die geschichtlichen Hintergründe, den Vampirglauben in allen Teilen der Welt und geht sogar auf geschichtliche „Vampire“ sowie Vampire in der Tierwelt ein. Die Kleinen erfahren zudem, wie man einen Vampir erkennt und erfolgreich bekämpft – natürlich mit einer gehörigen Prise Augenzwinkern. In den letzten Abschnitten stellt der Autor einige Bücher, Filme, Serien, Comics und einige Kuriositäten vor.
 

Bewertung

Das niederländische Autorenduo hat sich wirklich Mühe gegeben, das Basiswissen über Vampire für Kinder zusammenzutragen. Dabei ist die eine oder andere Information auch für Erwachsene interessant, auch wenn das Buch in keinster Weise den Anspruch erhebt besonders wissenschaftlich zu sein. Aber es zeigt auf unterhaltsame Weise die wichtigsten Dinge, die man über Vampire wissen sollte. Sehr empfehlenswert, auch wenn es nicht mehr aktuell ist, was den Roman- und Filmbereich angeht.

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Rezension von LadyAnubis ~ März 2011

Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: 1998
Seiten: 194
ISBN: 978-3401048871

Markus Heitz – Vampire! Vampire!: Alles über Blutsauger

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Beschreibung

Im Jahr 1731 kommt es in der Nähe von Belgrad zu mysteriösen Todesfällen. Die Behörden sprechen von Vampirismus. Doch ist dieser historisch verbürgte Fall wirklich der erste? Woher stammt der Vampirmythos? Gibt es Beweise für ihre Existenz, oder ist alles erlogen? Wie sehen Vampire aus, und mit welchen Mitteln kann man sich gegen sie zur Wehr setzen? Mit Spannung, Witz und glänzend recherchierten Anekdoten führt Bestsellerautor Markus Heitz durch die Geschichte der Blutsauger und bietet das unverzichtbare Rüstzeug für alle Fans der spitzen Eckzähne. – Alles, was man über die unheimlichsten Geschöpfe der Menschheitsgeschichte wissen muss.
 

Bewertung

Das Sachbuch mit dem treffenden Namen „Vampire! Vampire!“ (was wohl eine Anspielung auf die Panik sein soll, die es früher aufgrund dieser Geschöpfe gab) bietet interessante Informationen über die Ursprünge des Vampirglaubens. Anstatt dieses Wissen jedoch langweilig an den Leser zu bringen, schafft es Markus Heitz ein trockenes Thema mit genau der richtigen Menge an Humor zu versehen. Dabei nimmt er sich selbst als Autor auch nicht allzu ernst, was man beim Lesen merkt. Witzige Anekdoten aus dem Vampirglauben lockern das Ganze weiter auf. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es helfen soll, wenn man einem Vampir die Socke klaut, diese mit Erde vollstopft und versteckt? Vampire sind anschließend dazu verdammt auf ewig ihre Socke zu suchen… arme Geschöpfe.

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, mir hat es viel Spaß gemacht.

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Rezension von LadyAnubis ~ März 2011

Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 2009
Seiten: 224
ISBN: 978-3492291811

Gerald Axelrod – Transsylvanien: Im Reich von Dracula

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Beschreibung

Im Mai 1897 erschien in London ein Buch mit dem schlichten Titel Dracula . Sein Autor der irische Schriftsteller Bram Stoker, ahnte zu jener Zeit noch nicht, dass sein Werk der erfolgreichste Horrorroman aller Zeiten werden sollte.

Dieses Buch begibt sich auf Spurensuche nach jenen Quellen, die Bram Stoker zu Dracula inspiriert haben. Der erste Teil beschreibt das Leben von Vlad III. Draculea, der 1431 in der transsilvanischen Stadt Schäßburg zur Welt kam und später das benachbarte Fürstentum Walachei regierte. Obwohl Draculea natürlich kein Vampir war, galt er als der grausamste Machthaber seiner Zeit. In den sechs Jahren seiner Schreckensherrschaft ließ er rund 100 000 Menschen auf bestialische Weise zu Tode foltern, wobei er speziell das Pfählen bevorzugte, was ihm den Namen Vlad, der Pfähler einbrachte.

Im zweiten Teil geht das Buch der Frage nach, wie der Vampirglaube entstanden ist. Ein bizarrer Volksglaube herrschte im fast gesamten Balkan, ab 1725 drangen schockierende Neuigkeiten über rätselhafte Todesfälle an die Öffentlichkeit. Militärärzte öffneten Gräber und fanden praktisch unverweste Leichen, denen frisches Blut aus Mund und Nase quoll. Da wissenschaftliche Erklärungen versagten, notierten die Ärzte, dass es sich laut Aussagen der Dorfbewohner um Vampyri handle.
Der dritte Teil rekonstruiert die Entstehung des Romans Dracula und zeigt, wie ein Alptraum, mehrere zufällige Entdeckungen und jahrelange Recherchen schließlich den faszinierendsten Vampir aller Zeiten hervorgebracht haben.

 

Bewertung

Nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, bin ich es gleich noch einmal durchgegangen, um mir die wunderschönen Bilder intensiver als beim ersten Mal anzuschauen. Und sie sind wirklich atemberaubend.  Ich wusste manchmal gar nicht wo ich zuerst hinschauen soll.

Der erste Teil des Buches behandelt das Leben und Wirken von Vlad Draculea, seinen Kampf gegen die Türken und seine brutale Regentschaft in der Walachei.  Diese Abhandlung geschichtlicher Ereignisse ist sehr interessant geschrieben und wird durch atmosphärische Darstellungen verschiedener Städte und Burgen Transsylvaniens und der Walachei untermalt. Um den Überblick über die ganzen Schlachten und Auseinandersetzungen zu behalten, gibt es hinten eine Übersichtskarte der beschriebenen Gebiete.

Im zweiten Teil geht es um den Vampirglauben im Balkan und wie Berichte über Vampire den europäischen Wissenschaftlern viele Diskussionsgrundlagen lieferten. Und im dritten Teil wird aufgezeigt, wie Bram Stoker zu den Ideen zu seinem Roman „Dracula“ kam. Dabei erlangte das Werk erst nach Stokers Tod wirkliche Berühmtheit.

Fazit: So muss ein guter Bildband sein. Spannendes Thema und tolle Bilder.  Wer sich für Vampire und Fotografie interessiert, dem sei dieser Bildband wärmstens empfohlen. Hier noch ein paar Bilder, damit ihr meine Euphorie nachempfinden könnt.

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Rezension von LadyAnubis ~ Februar 2010

Verlag: Stürtz Verlag
Erscheinungsdatum: 2009
Seiten: 128
ISBN: 978-3800319374

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Gerald Axelrod – Die Geheimnisse der Blutgräfin Elisabeth Báthory

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Beschreibung

Sie ist zwar nicht so berühmt wie Dracula, hat es aber immerhin zu Titeln wie „Gräfin Dracula“ und „The World Champion Lady Vampyr of All Time“ gebracht. Die höchste Ehre wurde ihr aber zweifellos durch den Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde von 1988 zuteil: Mit 650 Opfern gilt sie als die größte Serienmörderin aller Zeiten! Die Rede ist von Elisabeth Báthory (1560-1614), auch bekannt als Blutgräfin.

Ihre Bekanntheit verdankt sie allerdings nicht den Morden, die sie tatsächlich verübt hat, sondern einer Legende: Sie habe im Blut der Jungfrauen gebadet, um ewige Jugend und Schönheit zu erlangen! Bis zum heutigen Tage taucht diese Szene regelmäßig in Horrorfilmen auf, zuletzt beispielsweise in „Hostel 2“. Aber handelt es sich dabei wirklich nur um eine Legende oder steckt ein Körnchen Wahrheit in den Blutbädern? Anhand der neuesten historischen Forschungen wollen wir das Leben der Blutgräfin rekonstruieren und die vielen Mythen, die sich um die grausame „Lady Dracula“ ranken, einer kritischen Prüfung unterziehen.

Im Alter von 25 Jahren fing sie an, ihre Dienstmädchen wegen der kleinsten Vergehen drakonisch zu bestrafen. Mit 30 beging sie ihre ersten Morde. Nach dem Tod ihres Mannes, als ihr niemand mehr Einhalt gebieten konnte, eskalierte die Situation und sie veranstaltete regelrechte Blutorgien. Dabei biss sie ihre Opfer auch und riss ihnen Fleisch aus dem Gesicht. War die Blutgräfin gar ein Vampir? Als die ersten Berichte über blutsaugende Untote ab 1732 an die Öffentlichkeit drangen, hielt man Elisabeth Báthory jedenfalls für eine Vampirin.

Zwei Jahrzehnte lang konnte sie ungestraft ihr Unwesen treiben, bis der Lauf der Gerechtigkeit sie schließlich ereilte. Vor und nach ihrer Verhaftung wurden 306 Zeugen befragt. Die Verhörprotokolle sind bis zum heutigen Tage erhalten geblieben und enthüllen die schaurige Wahrheit über die größte Serienmörderin aller Zeiten. Was hat sich wirklich in den geheimen Kammern abgespielt, in denen so viele Jungfrauen den Tod fanden? Warum wagte es niemand, der Blutgräfin schon früher das Handwerk zu legen? Abschließend wollen wir die Abgründe ihrer Seele mit Hilfe der modernen Psychologie analysieren und versuchen, eine Antwort auf die Frage zu finden: Warum hat sie das getan?

Die Fotografien in diesem Buch zeigen erstmals ausnahmslos alle Burgen, Schlösser und Orte, an denen sich die Blutgräfin nachweislich aufgehalten hat. Dadurch bekommt der Leser einen einzigartigen Einblick in das Leben der sagenumwobenen Mörderin und die Schauplätze ihrer Verbrechen.
 

Bewertung

Wow, das passiert mir selten, dass ich nicht weiß, was ich schreiben soll. Ich kann ja schlecht ohne Begründung einfach „toll, toll, toll“ schreiben. Dann versuche ich mal meine Begeisterung in Worte zu fassen; Als ich angefangen habe dieses Werk zu lesen, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Tja, so spannend kann Geschichte sein. Ich war so fasziniert (und verständlicherweise abgestoßen) von Elisabeth Bâthorys Leben, dass ich viel zu spät ins Bett gegangen bin, was mir normalerweise bloß bei Romanen passiert. Auf die Fotos konnte ich beim ersten Durchgang gar nicht achten. Gerald Axelrod zeigt alle bekannten Fakten auf und belegt dies durch seriöse Quellen, während er gleichzeitig Legenden näher beleuchtet und auf ihren Wahrheitsgehalt prüft.

Nachdem ich die Kapitel komplett durchgelesen hatte, schaute ich mir selbstverständlich noch die vielen Fotos an. Diese zum Teil sehr schaurig- düster geratenen Aufnahmen verschiedener Burgen und Schlösser passen hervorragend zu der recht blutigen Lebensgeschichte der Elisabeth Bâthory. Ehrlich gesagt hat mir dieses Buch sogar noch ein klein wenig besser gefallen, wie das Dracula-Buch, was natürlich auch daran liegen kann, dass ich bei meiner Lektüre bereits  schon mehr über Vlad Tepes wusste, als über „Lady Dracula“.

Wer sich für die Wahrheit hinter den Vampirlegenden um Bâthory interessiert und dabei viele schöne Fotos anschauen möchte, dem sei „Das Geheimnis der Blutgräfin“ wärmstens ans Herz gelegt. Mich hat es jedenfalls dazu inspiriert mich näher mit dieser Dame zu beschäftigen.

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Rezension von LadyAnubis ~ Mai 2011

Verlag: Stürtz Verlag
Erscheinungsdatum: 2011
Seiten: 128
ISBN: 978-3800346035

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