Stephen King – Das Jahr des Werwolfs

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Beschreibung

Seltsame Morde geschehen in dem kleinen Städtchen Tarker Mills. Während die Erwachsenen einen Serienmörder verdächtigen, der immer zum vollen Mond das Bedürfnis zu töten verspürt, während die Kinder an einen Werwolf glauben. Der im Rollstuhl sitzende Marty bekommt das wahre Grauen zu spüren und kann die Kreatur verletzen. Nun versucht er herauszufinden, welcher Bewohner der Stadt die gleiche Verletzung trägt.

Bewertung

Es gibt bessere Bücher von Stephen King, was wohl daran liegt, dass die Geschichte ziemlich kurz geraten ist. Sie wird in 12 Kapitel unterteilt, jede ist einem Monat zugeordnet ganz im Stil alter Kalendergeschichten. Das gelingt auch zu Beginn, doch gegen Ende werden die Abschnitte länger, da sich die Handlung zuspitzt. Und dann ist das Ende ziemlich schnell da und man fragt sich „Wars das jetzt schon?“ Dennoch, in sich ist die Handlung stimmig, das Ende überrascht (wenn man die Verfilmung Der Werwolf von Tarker Mills nicht kennt 😉 ) und ist ein nettes Häppchen für Werwolffans für Zwischendurch. Besonders empfehlenswert auch wegen den 12 Farbtafeln von Bernie Wrightson, die jeweils eine Szene jedes Kapitels darstellen

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Rezension von LadyAnubis ~ September 2011
Habe das Buch auf Deutsch gelesen

Deutschland USA
Verlag: Bastei Lübbe NAL Trade
Erscheinungsdatum: 1990 1985
Seiten: 256 128
ISBN: 978-3404281350 978-0451822192

US & Variant Cover

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Stephen King – Brennen muss Salem

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Beschreibung

Schriftsteller Ben Mears kehrt nach vielen Jahren in seinen Heimatort Jerusalem’s Lot zurück, wobei er sich sehr für das alte Marstenhaus interessiert, von dem etwas Böses ausgeht. Tatsächlich kommt er bald einem Vampir auf die Schliche, der die Einwohnerzahl dezimiert. Zusammen mit einigen anderen Stadtbewohnern nimmt er den Kampf gegen die rapide steigende Zahl an Untoten auf. 

Bewertung

Brennen muss Salem ist nicht nur ein verdammt guter Vampirroman, sondern auch eines von Stephen Kings besten Werken. Zuerst scheint in dem kleinen Städtchen noch alles idyllisch, doch das Grauen kommt in kleinen Schritten bis es die gesamte Stadt umfasst hat. Dabei nimmt King eindeutig Bezug zu Bram Stokers Dracula, den sein Obervampir hat ganz ähnliche Charakterzüge und ein ähnliches Erscheinungsbild. Auch andere Personen aus Dracula tauchen hier in neuen Rollen auf, aber das stört nicht weiter, denn King hat seinen ganz eigenen Stil mit der Kritik an amerikanischen Kleinstädten, über die langsam das Böse hinweg zieht. Pflichtlektüre für alle Fans von Vampirliteratur fernab jeglichen Kitschs.

Das Buch wurde bereits zweimal verfilmt, doch keine Version kommt 100%ig, an das Original heran, auch wenn der TV Zweiteiler Salem’s Lot um Längen besser ist als Brennen muss Salem aus den 1970ern.

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Rezension von LadyAnubis ~ März 2012
Habe das Buch auf Deutsch gelesen

Deutschland USA
Verlag: Paul Zsolnay Verlag Doubleday
Erscheinungsdatum: 1979 1975
Seiten: 576 751
ISBN: 978-3453125278 978-0340951477

US Cover

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Die Zeit der Wölfe

Die Zeit der Wölfe Poster

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Produktionsland und -jahr: Großbritannien, USA 1984
Originaltitel: The Company of Wolves

Beschreibung

Rosaleen, ein junges Mädchen, das gerade in die Pubertät kommt, flüchtet vor all den Fragen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt in eine Traumwelt. Hier schlüpft sie in die Rolle des Rotkäppchen und erfährt von der Großmutter allerlei unheimliche Geschichten über den Wolf im Manne, vor dem sich jede junge Frau hüten sollte.

Bewertung

Wer hier einen typischen Werwolf-Splatterfilm erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Neil Jordan schuf eine (alp)traumhafte Fantasiewelt, die an Tim Burton erinnert voller gruseliger Schauergeschichten, die sich alle um das Thema Werwölfe mit einem Hauch Erotik drehen, denn Großmutters Märchen handeln alle davon, dass man Männern nicht trauen kann, denn sie wollen ja nur das Eine von jungen Mädchen. Vor allem muss man sich vor denen mit zusammengewachsenen Augenbrauen in Acht nehmen. Zwar bietet Zeit der Wölfe einige gruselige Momente, doch richtig blutig wird es nur selten. Es gibt auch keine durchgehende Handlung, doch die einzelnen Geschichten haben alle einen roten Faden, nämlich den (Wer)Wolf und bieten viel Raum für angeregte Diskussionen und Interpretationen. Auch die Schauspieler sind sehr überzeugend, allen voran Angela Lansbury als Großmutter.

Keine seichte Kost, doch wer sich darauf einlässt, erlebt ein Fest für alle Sinne.

Rezension von LadyAnubis ~ Februar 2012

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=5buDXjy08Cs

Der Wolfsmensch

Der Wolfsmensch Poster

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Produktionsland und -jahr: USA 1941
Originaltitel: The Wolf Man

Beschreibung

Larry Talbot kehrt nach langem Aufenthalt in den USA zu seinem Vater nach England zurück. Bei einerm Spaziergang im Wald erschlägt er mit seinem Wanderstock einen Wolf, der gerade eine junge Frau getötet hat, und wird dabei selbst gebissen. Als die Polizei eintrifft, findet sie jedoch statt des wilden Tieres die Leiche eines Mannes am Tatort. Fortan ist Larry selbst dazu verdammt in der Nacht als Wolfsmensch auf Menschenjagd zu gehen.

Bewertung

Dies ist einer der ersten Werwolffilme und hat es wirklich in sich. Düstere, neblige Atmosphäre und unheimliche Musik jagen einem noch heute Schauer über den Rücken, auch wenn der Film schon sehr alt ist. Die Verwandlungsszenen können selbstverständlich nicht mit heutigen Standards mithalten, aber für damals war die Überblendungstechnik das neueste überhaupt. Ein wahrer Klassiker, den man als Werwolffan gesehen haben muss.

Rezension von LadyAnubis ~ Februar 2010

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=v6r59ikCTUk

Wolfman (2010)

Wolfman 2010 Poster

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Produktionsland und -jahr: USA 2010
Originaltitel: The Wolfman

Beschreibung

Als Lawrence Talbot nach jahrelanger Abwesenheit nach Hause zurückkehrt, findet er sein Heimatdorf in Angst und Schrecken versetzt. Eine wilde Bestie geht in den Wäldern um und hat auch seinen Bruder auf dem Gewissen. Gwen, die Verlobte seines Bruders, bittet Lawrence herauszufinden, was geschehen ist. Kurz darauf wird auch Lawrence von der Bestie attackiert, doch einige Zigenuer flicken ihn wieder zusammen. Während Scotland Yard misstrauisch ist aufgrund der schnellen Genesung, verwandelt sich Lawrence beim nächsten Vollmond ebenfalls in einen Werwolf.

Bewertung

Düstere Kulisse, unheimliche Musik und die Namen der Hauptpersonen wurden beibehalten…. das ist das Einzige, was vom Original geblieben ist. Vom Grundsatz her ähnelt die Geschichte selbstverständlich dem ursprünglichen Wolfman von 1941, doch die Handlung wurde komplett durch den Fleischwolf gedreht. So gibt es hier zwei Werwölfe statt einem zur gleichen Zeit, Gwen spielt eine größere Rolle und die alte Zigeunerin eine geringere. Auch Sir John Talbot hat nichts mit seinem Alter Ego gemeinsam, was das Sehvergnügen jedoch nicht schmälert. So erleben auch Kenner des Originals das ein oder andere Überraschungsmoment. Das Remake ist nicht besser als das Original, aber besser. als ich erwartet hatte.

Rezension von LadyAnubis ~ Februar 2010

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Wolfen

Wolfen Poster

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Produktionsland und -jahr: USA 1981
Originaltitel: Wolfen

Beschreibung

Ein berühmter Immobilienmakler, seine Frau und deren Leibwächter werden bestialisch ermordet. An den Leichen befinden sich Wolfshaare. Polizist Wilson steht vor einem Rätsel, als weitere Morde in einer verlassenen Gegend der Bronx geschehen. Zunächst verdächtigt er einige amerikanische Ureinwohner, die behaupten Gestaltwandler zu sein, doch die Indianer beschwören, dass es sich um Götter in Wolfsgestalt handelt, die ihr Revier verteidigen.

Bewertung

Auch wenn die Wölfe in diesem Film keine Werwölfe im klassischen Sinn sind, wird dieser Film jedoch stets mit Werwölfen in Verbindung gebracht. Einige Elemente sind ja auch vorhanden, wie zum Beispiel der  Vollmond und das Gerede über Gestaltwandler. Dennoch ist Wolfen ein sehr spannender Wolfs-Thriller, der sich nicht vor den „echten“ Werwölfen verstecken braucht. Jeder, der Wölfe mag, sollte den Film zumindest einmal gesehen haben.

Rezension von LadyAnubis ~ März 2010

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=zeP-pq3uMGI

Wolf

Wolf Poster

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Produktionsland und -jahr: USA 1994
Originaltitel: Wolf

Beschreibung

Lektor Will Randall fährt einen Wolf an. Als er dem Tier helfen will, wird er gebissen. In den darauffolgenden Tagen stellt er fest, dass seine Sinne schärfer werden. Will, der sich sonst alles gefallen lassen hat, findet heraus, dass seine Frau ihn betrügt und sein Protegé Stewart Swinton seinen Job haben will. Doch er rechnet  mit seinem Kollegen ab und kämpft um seinen Job. Als der Wolf in ihm immer mehr durchbricht, vertraut er sich Laura Alden an, der Tochter seines Chefs.

Bewertung

Dieser Film ist wirklich eine tolle Interpretation des Werwolfmythos. Ein Mann, der sich sonst nie zur Wehr setzt, bekommt plötzlich Biss, und das nicht nur im übertragenen Sinne. Man kann richtig dabei zusehen, wie Jack Nicholson immer mehr zum Tier wird und das ohne viel Makeup oder Spezialeffekte, was zum Teil auch an seiner großartigen Darstellung liegt.  Zwar gibt es einige gruselige Element (auch verstärkt durch den Score von Altmeister Ennio Morricone), doch der Film versteht sich keinesfalls als Horrorfilm.  Diesen Film kann ich ruhigen Gewissens allen Werwolffans empfehlen.

Rezension von LadyAnubis ~ Februar 2010

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Wir sind die Nacht

Wir sind die Nacht Poster

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Produktionsland und -jahr: Deutschland 2010

Beschreibung

Die Diebin Lena wird von der Ploizei verfolgt, kann dem Polizisten Tom jedoch entkommen. Bei einer ihrer nächtlichen Streifzüge entdeckt sie eine versteckte Partygesellschaft, nichtsahnend, dass die Veranstaltung von Vampiren geleitet wird und die Anführerin Louise ein Auge auf Lena geworfen hat. Louise verwandelt Lena in eine Vampirin und fortan durchstreifen die beiden das nächtliche Berlin zusammen mit den beiden Vampirinnen Charlotte und Nora. Doch die brutalen Übergriffe ihrer neuen Gefährtinnen behagen Lena nicht und sie sucht einen Ausweg aus dem Strudel aus Gewalt. In Tom glaubt sie ihn gefunden zu haben.

Bewertung

Vampire tummeln sich in Berlin. Wer denkt, dass es sich hier um einen Twilight-Abklatsch handelt, irrt sich gewaltig, denn diese Vampirinnen sind noch richtige Blutsauger, so wie wir sie kennen und schätzen. Naja vielleicht nicht ganz, denn sie haben sich dem modernen Leben in der Großstadt angepasst, aber durstig nach Blut sind die dennoch. Die Atmosphäre des Films ist stimmig und lässt in keiner Minute Langeweile aufkommen. Lediglich das Ende ist ein wenig abrupt und könnte eine Fortsetztung bedeuten, Bei deutschen Filmen bin ich zunächst immer ein wenig skeptisch, aber „Wir sind die Nacht“ ist ein überzeugender Vampirfilm und braucht sich vor internationalen Produktionen nicht zu verstecken.

Rezension von LadyAnubis ~ Mai 2011

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Eti0fWygaRg

Wild Country

Wild Country Poster

fsk16

Produktionsland und -jahr: Großbritannien 2006
Originaltitel: Wild Country

Beschreibung

Nachdem Kelly Ann ihr Baby zur Adoption freigegeben hat, beschliesst sie mit Freunden in den schottischen Highlands Campen zu gehen. Unerwartet stösst ihr Exfreund Lee zu der Gruppe um ihre Beziehung aufleben zu lassen. Als die Lee und Kelly Ann ein verwahrlostes Baby in einer Burgruine finden und eine werwolfartige Kreatur sich an ihre Fersen heftet, entwickelt sich der Ausflug zum Horrortrip.

Bewertung

Zwar sieht der Werwolf ein wenig seltsam aus (eine seltsame Mischung zwischen Hyäne, Schwein und Wolf…), dennoch weiß der Film zu unterhalten trotz vieler Klischees. Die Handlung bietet soliden Grusel, auch wenn einige Splattereffekte meines Erachtens ein wenig zu brutal für eine 16er Freigabe sind. Zum Teil sind sie viel zu übertrieben und wirken daher ein wenig lächerlich. Dass es sich bei der Bestie um einen Werwolf handelt, erfährt man erst ganz am Schluss, aber das Ende ist überraschend und entschädigt für die seichte und leicht lächerliche Handlung und die laienhaften Darsteller. Im Vergleich zum ebenfalls britischen Film Dog Soldiers muss man Wild Country nicht gesehen haben, dennoch bietet er nette Unterhaltung, wenn man Wild Country nicht allzu ernst nimmt.

Rezension von LadyAnubis ~ Februar 2011

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=KwSwMZKk3v4

Der Werwolf von Washington

Der Werwolf von Washington Poster

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Produktionsland und -jahr: USA 1973
Originaltitel: The Werewolf of Washington

Beschreibung

Ein Reporter, der eine Affäre mit der Tochter des Präsidenten der Vereinigten Staaten gehabt hatte, wird nach Ungarn entsendet. Dort beisst ihn Werwolf, woraufhin er wieder nach Washington D.C. transferiert wird, wo er einen Job als Mitarbeiter des Pressewesens im Weißen Haus ergattert. Es dauert nicht lange, bis die ersten übel zugerichteten Leichen in Washington D.C. auftauchen…

Bewertung

Eigentlich soll der Film als Politkomödie gedacht sein, aber sonderlich witzig fand ich die ewigen politischen Debakel nicht gerade. Der Werwolf von Washington ist eher unfreiwillig komisch, denn die Werwolfattacken sind alles andere als zum Fürchten. Overacting ist das Stichwort, denn Dean Stockwell zappelt sich hier ganz schön einen ab. Dabei wollte man mit diesem Film eindeutig The Wolf Man von 1941 parodieren, denn es gibt viele Anspielungen zu dem Film (Gehstock mit Wolfsknauf, Zigeuner, die vor dem Fluch warnen). Doch die ganze Produktion wirkt so billig, die Handlung ist irgendwie konfus und nicht immer nachvollziehbar (der Werwolf landet in einer Szene in einerm ominösen Keller, in dem ein Doktor Kiss komische Experimente durchführt und ich weiß immer noch nicht, was das mit dem Film zu tun hat, denn die Szene wird nicht näher erläutert). Lediglich die letzten zehn Minuten wissen zu gefallen, aber das rechtfertigt nicht die lahmen Versuche lustig zu sein, die miserable Ausstattung und eine Aneinanderreihung vieler langatmiger Dialoge.

Rezension von LadyAnubis ~ Juni 2012

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