Bram Stoker – Dracula

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Beschreibung

Jonathan Harker reist nach Transsylvanien, um dort dem Grafen Dracula ein Grundstück in London zu verkaufen. Schnell erkennt der junge Mann, dass es sich bei seinem Gastgeber um einen Vampir handelt. Dracula kann nach England absetzen, wo er bald sein Unwesen treibt. Vampirjäger Van Helsing heftet sich an die Fersen des Ungeheuers, das bald Jonathans Verlobte Mina und deren beste Freundin Lucy Westenra bedroht.

Bewertung

Die Handlung des berühmtesten Vampirromans kennt ja wohl jeder, vor allem dank vieler Verfilmungen, die dieses Werk im Laufe der Jahre nach sich zog. Doch trotz bekannter Handlung und alter Sprache ist das Buch spannend, was vor allem an der Schreibweise liegt. Mag das Lesen im Tagebuchstil heute für manch einen anstrengend sein, so gab es zumindest im frühen 20. Jahrhundert dem Leser das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Zwischendurch gibt es immer wieder einige Längen, jedoch wird durchgehend eine gruselige Grundstimmung aufrecht erhalten, weshalb sich der Roman sehr gut für dunkle Herbst- oder Winternächte eignet.

Jeder, der sich mit dem Thema Vampirismus auseinandersetzt, sollte Dracula einmal gelesen haben.
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Rezension von LadyAnubis ~ Oktober 2009
Habe das Buch auf Deutsch gelesen

Deutschland USA
Verlag: Fischer Penguin
Erscheinungsdatum: 2008
(Original 1908)
2007
(Original 1897)
Seiten: 512 442
ISBN: 978-3596901081 978-0140623390

Diverse Cover

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Wie schmeckt das Blut von Dracula

Wie schmeckt das Blut von Dracula Poster

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Produktionsland und -jahr: Großbritannien 1979
Originaltitel: Taste the Blood of Dracula

Beschreibung

Lord Courtley erwirbt Gegenstände aus dem Besitz des Grafen Dracula sowie ein Fläschchen dessen Blut. In einer schauerlichen Zeremonie möchte er den Vampir zusammen mit drei Männern, die auf Abenteuer aus sind, wieder auferstehen lassen. Während des Rituals wird Courtley von seinen Gefährten ermordet, doch Dracula wird in dessen Körper wiedergeboren und sinnt auf Rache an den Familien der drei Männer. 

Bewertung

Der Film ist zwar nicht mehr ganz so  gut wie seine Vorgänger, aber nicht so schlecht, dass es dafür einen Gebissabzug meinerseits gibt. Die Musik ist weiterhin wunderschön schaurig und die Aufnahmen stimmungsvoll düster. Dracula taucht zwar erst relativ spät auf und ist wortkarg wie eh und je, aber dafür ist er wieder richtig schön böse. Den Beginn des Films bis zur Wiedererweckungsszene stellt die Hauptpersonen und ihre Familien vor. Das witzige dabei ist, dass die Väter ihren Kindern verbieten, was sie selbst heimlich tun. Kein Wunder, dass diese nach Draculas Erweckung „rebellieren“. Das ist eine nette Metapher, dass sich die Jugend gegen die Alten stellt, auch wenn sie dafür die Hilfe eines Untoten benötigen. Schade ist nur, dass Lord Courtley nicht eine größere Rolle spielt, da er eine sehr interessante Figur ist. Und auch Van Helsing spielt wieder einmal nicht mit. Aber das ist nur ein kleiner Wehrmutstropfen.

Klar merkt man dem Film das Alter an, aber er weiß auch heute noch spannende Unterhaltung zu bieten. Man merkt, dass auch Hammer die Filme an die neue Freizügigkeit im Kino anpassen muss. Das stört jedoch weniger.

Rezension von LadyAnubis ~ Juni 2011

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Liebe auf den ersten Biss

Liebe auf den ersten Biss Poster

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Produktionsland und -jahr: USA 1979
Originaltitel: Love At First Bite

Beschreibung

Graf Dracula wird von den Kommunisten aus seinem Schloss vertrieben, weil es als Sporthalle dienen soll. Zusammen mit seinem Diener Renfield reist er nach New York, um das Model Cindy Sondheim kennenzulernen, in der er eine alte Geliebte wiederzuerkennen scheint. Doch Cindys neuer Verehrer ruft ihren Ex-Freund und Psychiater Dr. Rosenberg auf den Plan, der ein Nachfahre des berühmten Vampirjägers Van Helsing ist. Sein erklärtes Ziel ist es Dracula zu vernichten, bevor dieser Cindy ebenfalls zu einem Vampir macht.

Bewertung

Nach Tanz der Vampire ist Liebe auf den ersten Biss die wohl gelungenste Vampirkomödie aller Zeiten, auch wenn der Humor hier eine komplett eine Richtung aufweist. Doch die Gags zünden, vor allem die Duelle zwischen Rosenberg und Dracula sind sehr amüsant. Zwar ist der Anfang in schön nostalgischer Kulisse mit viel Kunstnebel gehalten, doch gruseln braucht sich bei diesem Film keiner, schließlich ist Dracula schwer verliebt und schwingt auch gerne mal das Tanzbein. Sein Widersacher gibt sich viel Mühe Dracula unschädlich zu machen, ist jedoch viel zu dämlich um etwas auszurichten.

Ein Muss für Dracula-Fans, denn lustiger war der Graf nie, ohne ins Lächerliche abzurutschen.

Rezension von LadyAnubis ~ April 2011

Hotel Transsylvanien

Hotel Transsylvanien Poster

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Produktionsland und -jahr: USA 2012
Originaltitel: Hotel Transylvania

Beschreibung

Nach dem Tod seiner Frau will Graf Dracula um jeden Preis seine Tochter vor den Menschen retten. Er lässt ein Hotel bauen, in dem Monster aller Art Unterschlupf finden. Am 118 Geburtstag seiner Tochter Mavis verirrt sich plötzlich ein menschlicher Tourist in das Monsterhotel und sorgt für rasante Verwicklungen. Als Mavis sich auch noch in den Menschen, der sich als Frankensteins Cousin ausgibt, verliebt, platzt Dracula der Kragen.

Bewertung

Für mich die größte Überraschung des letzten Jahres. Der 3D-Animationsfilm kommt zwar nicht an seine Konkurrenz Shrek und Co. heran, doch vor allem die Universal-Monster sind alle liebevoll umgesetzt und entlocken dem Nostalgiker das ein oder andere Schmunzeln. Besonders die für meine Seite interessanten Kreaturen haben es mir selbstverständlich angetan. Dracula mit seiner altmodischen Art war total genial und die Werwolfkinder einfach nur süß. Der Film zeigt einmal die andere Seite, nämlich dass sich Monster eigentlich ganz arg vor den Menschen fürchten, die immer gleich mit den Mistgabel angerückt kommen. Die Gesangseinlagen waren nicht so mein Fall, das kann Disney besser, aber ansonsten kann ich den Film nur empfehlen. Zu kleine Kinder sollten ihn nicht anschauen, mal vom „Gruselfaktor“ abgesehen, verstehen sie die ganzen Monsteranspielungen nicht und könnten sich schnell langweilen… oder fürchten.

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Rezension von LadyAnubis ~ März 2013

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Die Herren Dracula

Die Herren Dracula Poster

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Produktionsland und -jahr: Frankreich 1977
Originaltitel: Dracula père et fils
Alternativtitel: Dracula and Son

Beschreibung

Dracula und sein Sohn Ferdinand, der sich nicht wirklich wie ein Vampir verhält, müssen aus ihrem Schloss in Transsylvanien fliehen. Auf der Flucht landet Ferdinand in Frankreich, sein Vater in Großbritannien, wo er ein gefeierter Vampirfilmstar wird. Als sie sich nach einiger Zeit treffen, entbrennt eine Rivalität zwischen den beiden Vampiren, denn beide verlieben sich in die gleiche Frau, die Draculas verstorbener Frau ähnelt.

Bewertung

Es ist zwar kein zweiter Tanz der Vampire, dennoch ist diese französische Komödie recht witzig, was vor allem an Christopher Lee liegt, der seine Hammer-Paraderolle als Dracula hier herrlich verulkt. Manche Gags wirken zwar ein wenig slapstickartig, wenn Ferdinand zu verhindern versucht, dass sein Vater Nicole beisst, aber darüber kann man hinwegsehen. Immerhin ist es den Filmemachern gelungen den „Fürsten der Finsternis“ noch einmal zu verpflichten, denn Lee wollte eigentlich nach dem Ende der Hammer Dracula Filme nie wieder den Grafen spielen.

Das Ende ist etwas enttäuschend und ziemlich plötzlich, aber ansonsten ist der Film echt witzig, vor allem wenn die Vampire mit alltäglichen Dingen der heutigen Zeit konfrontiert werden.

Rezension von LadyAnubis ~ Februar 2012

Draculas Rückkehr

Draculas Rückkehr Poster

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Produktionsland und -jahr: GB 1968
Originaltitel: Dracula Has Risen From the Grave

Beschreibung

Monsignore Ernst Müller kommt auf der Durchreise in das Dorf, das in der Nähe von Schloss Dracula liegt. Obwohl der Vampir bereits seit vielen Jahren tot ist, haben die Bewohner noch immer Angst vor dessen Anwesen. Gemeinsam mit dem Dorfgeistlichen zieht er los, um das Portal zu Draculas Schloss zu segnen. Dabei erweckt jener Priester den Vampir versehentlich zu neuem Leben und wird zu dessen Diener. Dracula hat es unterdessen auf die Nichte des Monsignore abgesehen, deren Geliebter Paul sich Müllers Kampf gegen den Vampir anschließt.

Bewertung

Es ist ein Hammer-Film und Christopher Lee spielt Dracula… dreimal dürft ihr raten, wie mir der Film gefallen hat. Leider wieder kein Peter Cushing, aber Rupert Davies macht seine Sache als Draculas Widersacher gut. Alle anderen Schauspieler überzeugen ebenfalls und die filmischen sind angemessen. Zum Beispiel wird der Bildrand jedes Mal leicht rötlich, wenn Dracula im Bild ist. Das Ende ist selbst für die Hammer Studios recht blutig ausgefallen, aber das stört eher weniger. Großartige Effekte darf man hier nicht erwarten, aber dafür einen soliden Vampirfilm, der auch nach 40 Jahren seit seinem Entstehen noch Spaß macht. Und für Hammerfans ist der Film eh ein Muss.


Rezension von LadyAnubis ~ Juni 2011

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Dracula 2000

Dracula 2000 Poster

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Produktionsland und -jahr: USA 2000
Originaltitel: Dracula 2000
Alternativtitel: Wes Craven präsentiert Dracula

Beschreibung

Dracula ruht in einem Londoner Kellergewölbe, gut bewacht vom Antiquitätenhändler Van Helsing, der sich mit Hilfe von Draculas Blut am Leben hält. Als eine Bande von kriminellen High-Tech Spezialisten in die Gruft einbricht und den Sarg entwendet, nimmt das Schicksal seinen Lauf und Dracula erwacht im 21. Jahrhundert. Er ist auf der Suche nach Van Helsings Tochter Mary, in deren Adern Draculas Blut fließt. Zusammen mit seinem Angestellten Simon begibt sich Van Helsing nach New Orleans, um seine Tochter zu retten.

Bewertung

Der Film wurde ja angepriesen so zu sein wie Scream, da Wes Craven auch diese Filme produziert hat. Die Scream Teile sind unterhaltsam, was man von diesem Streifen nicht sagen kann. An manchen Stellen ähnelt er einem hektischen MTV Musikclip und die Logiklücken stören enorm. Die Settings sind ganz nett und der Soundtrack fetzig, aber das hilft nun mal nicht über die recht dünne Handlung hinweg. Die Erklärung Draculas warum er Mary aufsucht fand ich persönlich ziemlich lahm und seine drei Bräute mit ihrem Getue mehr als Nerv tötend. Auch Gerald Butler als Dracula fehlt irgendwie der nötige Biss. Am Ende gibt es die große Überraschung wer Dracula eigentlich ist, als er einer riesigen Leuchtreklame von Jesus sein Leid klagt. Den Vampirstoff in die heutige Zeit versetzt habe ich schon mal besser gesehen, dies ist ein Film, den man getrost links liegen lassen kann. 


Rezension von LadyAnubis ~ September 2011

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Dracula jagt Mini-Mädchen

Dracula jagt Mini-Mädchen Poster

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Produktionsland und -jahr: GB 1972
Originaltitel: Dracula A.D. 1972

 

Beschreibung

Im Jahr 1972 wird Graf Dracula bei einer schwarzen Messe zu neuem Leben erweckt. Die blutleeren Leichen, die er hinterlässt, führt die Polizei zu Van Helsing, dem Nachfahren des legendären Vampirjägers aus dem 19 Jahrhundert. Als sich die Todesfälle in der Clique von Van Helsings Enkelin häufen, bewaffnet sich dieser mit Weihwasser und Kruzifix, da er die Rückkehr des Erzfeindes seiner Familie befürchtet. Doch auch Dracula hat einen Verbündeten in der neuen Zeit…

Bewertung

Zugegeben, der Zeitwechsel ins 20. Jahrhundert ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Dennoch ist es schön, dass sich Hammer mal etwas anderes überlegt hat. Und sie wollten ja schließlich auch mit der Zeit gehen. Also sind die jungen Opfer diesmal eine Gruppe von Jugendlichen Discogängern. Das tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: ich für meinen Teil fieberte dem Aufeinandertreffen zwischen Van Helsing und Dracula entgegen, immerhin durften Christopher Lee und Peter Cushing endlich mal wieder zusammen in einem Film auftreten, auch wenn sie beide ihre Rolle nicht mehr so verkörpern konnten wie noch in Dracula, aber das gab das Drehbuch leider nicht her. Wenn man nicht an Storylücken herummeckert, macht der Film aber trotzdem Spaß, denn manche Szenen wirken heutzutage unfreiwillig komisch, wie zum Beispiel die als Jugendstreich gedachte Erweckungszeremonie. Meine Schwester und ich haben uns zumindest sehr amüsiert. Allerdings ist der deutsche Titel ja wohl mehr als bescheuert.


Rezension von LadyAnubis ~ Oktober 2011

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Dracula 1958

Dracula 1958 Poster

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Produktionsland und -jahr: GB 1958
Originaltitel: Dracula
Alternativtitel: Horror of Dracula

Beschreibung

Der Vampirjäger Jonathan Harker gibt sich als Bibliothekar aus und versucht Vampirfürst Dracula auf dessen Schloss zu vernichten. Doch Harker wird getötet und Dracula kann entkommen, um sich nun über Harkers Verlobte und deren Familie herzumachen. Doch Harkers Freund Van Helsing, der sich ebenfalls mit dem Phänomen des Vampirismus beschäftigt, nimmt die Jagd auf.

Bewertung

Der erste Dracula Streifen mit Christopher Lee als Grafen und Peter Cushing als dessen Widersacher Van Helsing ist ein echter Klassiker der Hammer-Studios. Hier zeigten die Vampire im Kino das erste Mal ihre blutigen Beisserchen. Zwar wird die ursprüngliche Dracula-Handlung völlig durcheinandergeworfen, aber das ist nicht unüblich. Wie viele andere, so basiert auch dieser Film auf dem Roman von Bram Stoker, wird aber sehr frei interpretiert.  Wer sich daran nicht stört, erlebt ein schaurig-schönes Ambiente und eine unvergessliche Darstellung der Altmeister Lee und Cushing.


Rezension von LadyAnubis ~ Mai 2010

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Dracula 1931

Dracula 1931 Poster

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Produktionsland und -jahr: USA 1931
Originaltitel: Dracula

Beschreibung

Der Makler Renfield reist gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Transsylvanien, um dem Grafen Dracula Immobilien in London zu verkaufen. Der Graf entpuppt sich jedoch als Vampir, macht Renfield zu seinem Sklaven und reist mit ihm zusammen nach London. Dort zieht er Dr. Sewards Tochter Mina und deren Freundin Lucy in seinen Bann. Doch bevor der Blutsauger ihnen allzu übel mitspielen kann, schreitet Dr. Van Helsing zur Tat.

Bewertung

Der Kultfilm von Universal hält sich zwar nicht 100%ig an die Originalstory, doch macht die düstere Atmosphäre und die Schauspielkunst von Meister Bela Lugosi das wieder wett. Auch Dwight Frye als Renfield spielt seinen Part klasse. 9 Jahre nach der Veröffentlichung von Nosferatu ist dies der erste Film, der den Namen Dracula verwendet. Selbstverständlich merkt man dem Film sein Alter an und heute gruselt sich hier niemand mehr, aber für jeden Vampirfan ist es interessant die Ursprünge des Vampirfilms zu sehen. Besonders aufgefallen ist mir, dass dieser Dracula noch nicht seine später charakteristischen Eckzähne hat.


Rezension von LadyAnubis ~ April 2010

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