Vampirlyrik
"Alles, was zur Nacht gehört,
würde am liebsten das ganze Licht
der Welt verschlingen,
aber sie vertragen es nicht.
Es zieht sie an und es verbrennt sie.
Sie sind verdammt im Dunkeln zu leben."
Baudelaire, Charles - Der Vampir
Baudelaire, Charles - Die Verwandlungen des Vampirs
Bobrowski, Johannes - Im leeren Spiegel
Byron, Lord - Doch du, Ungläub'ger
George, Stefan - Darfst du bei nacht und bei tag
Goethe, Johan Wolfgang von - Die Braut von Korinth
Heine, Heinrich - Die Beschwörung
Morgenstern, Christian - Der Werwolf
Ossenfelder, Heinrich August - Mein liebes Mädchen glaubet
Swinburne, Algernon Charles - Satia Te Sanguine
"Jede Nacht sind sie unterwegs,
die Vampire des neuen Millenniums
Sie verbeißen sich nicht mehr in Hälse,
Webseiten sind ihr Ziel.
Sie vergraben ihre Zähne darin,
saugen unser Herzblut aus ihnen,
entreißen unsere Gedanken.
Um sie dann, Zombies gleich,
irgendwo wieder auferstehen zu lassen,
schön anzusehen,
aber nur leere Hüllen,
ohne Seele."

